Geschichte & Kultur

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Krems ist einer der ältesten Lebensräume an der Donau überhaupt. Erhalten ist eine Urkunde von 995, die eine Burg namens „Chremisa“erwähnt. Damit ist Krems die älteste Stadt Niederösterreichs. Aber schon in der Altsteinzeit war die Gegend besiedelt, wie die „Venus vom Galgenberg“ (mehr als 32000 Jahre alt) belegt. Nach den Römern siedelten in Stein um 48 n. Chr. Die germanischen Rugier. Die Römer, die schon immer Sinn für Feines hatten, kultivierten um Krems den Weinbau.
Krems-Stein war der wichtigste Umschlagplatz zwischen Schiffs- und Landverkehr, bedeutender als Wien. Seit dem 13. Jahrhundert bilden Krems und Stein eine Städtegemeinschaft. Ihre Bürger verstehen sich auf die seltene Kunst, zugleich dynamische Zukunft zu gestalten und sorgsam Altes zu bewahren. Die beiden historischen Zentren der Zwillingsstadt Krems und Stein behielten sowohl ihr bauliches Erbe als auch ihre Auro aus den vergangenen Jahrhunderten bei. Mit gutem Grund schloss die UNESCO, als sie im Jahr 2000 die Wachau mitsamt den Stiften Göttweig und Melk in ihre Liste der schützenswerten Welterbestätten aufnahm, auch die Altstädte von Krems und Stein mit ein.